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24.1.2012 von Sascha Kersken.
Im IT-Handbuch für Fachinformatiker wird in Kapitel 2, “Mathematische und technische Grundlagen”, ein virtueller Prozessor beschrieben, der die Arbeitsweise eines Computers verdeutlicht. In der Flash-Simulation könnt ihr den Prozessor ausprobieren. Die detaillierte Beschreibung gibt es hier im Open Book.
Wer bis zum 07.02.2012 ein lauffähiges Programm mitsamt Kurzbeschreibung in den Kommentaren zu diesem Beitrag postet, nimmt an einer Verlosung von zwei Exemplaren des IT-Handbuchs teil. Wenn ihr das Buch bereits habt, könnt ihr wahlweise auch mein neues Buch Apache 2.4 bekommen.
Wichtig: Bei Copy&Paste in den Simulator bitte den Zeilenumbruch nach der letzten Zeile entfernen, sonst erscheint eine Fehlermeldung. Der Bug wird in der nächsten Version gefixt.
Geschrieben in Programming, Bücher, Deutsch | 13 Kommentare »
11.9.2011 von Sascha Kersken.
Genau wie die letzten beiden Auflagen des “IT-Handbuchs für Fachinformatiker” ist auch die neueste wieder als sogenanntes Open Book verfügbar. Das heißt, dass ihr sie auf der Website des Verlags kostenlos lesen und herunterladen (HTML-Dateien-ZIP, 26,5 MB) könnt. Viel Spaß!
Geschrieben in Programming, Bücher, Open Content, Deutsch, Open Source | 2 Kommentare »
31.8.2011 von Sascha Kersken.
Lange hat’s gedauert, nun ist sie endlich da: Mein “IT-Handbuch für Fachinformatiker” ist bei Galileo Computing soeben in der 5. aktualisierten und erweiterten Auflage erschienen. Auf mittlerweile 1.172 Seiten versuche ich darin, die wichtigsten Themen der modernen Informationstechnik zu behandeln, wie sie zum Beispiel in der Fachinformatiker-Ausbildung benötig werden. Aus dem Inhalt:
Einige Kapitel wurden sehr weitgehend überarbeitet, z.B. HTML (mit vielen Neuerungen von HTML5) und PHP (moderne objektorientierte Entwicklung mit Features von PHP 5.3), andere wurden aktualisiert, erweitert, aufgeräumt und von bekannten Fehlern befreit.
Gestern sind die Belegexemplare eingetroffen. 10 Stück brauche ich nicht unbedingt selbst, und deshalb verlose ich auf Facebook und Google+ je zwei Stück unter allen, die in einem Kommentar schreiben, warum sie Interesse an dem Buch haben.
Übrigens wird das Buch auf der Website des Verlags auch wieder als kostenloses Open Book bereitgestellt, aber das dauert leider noch ein paar Tage, weil es lang und komplex ist. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Weitere Infos:
Geschrieben in Linux, Programming, Bücher, Deutsch, Open Source | 3 Kommentare »
2.3.2011 von Sascha Kersken.
Anlässlich unseres neuen Buches hat der O’Reilly Verlag ein kleines Interview mit meinem Koautor André Reinegger und mir durchgeführt. Es geht um Flash im Allgemeinen, Chancen und Möglichkeiten sowie um den iOS-Export für iPhone, iPad und iPod Touch.
Ihr beschäftigt euch nun schon einige Monate mit Flash CS5 – welches sind aus eurer Sicht die spannendsten Neuerungen?
André: Das Killer-Feature zum Launch von Flash CS5 war eigentlich der iPhone App-Export, der Flash-Filme schnell und einfach aufs iPhone und iPad bringen sollte. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung unseres Buches wurde dies von Apple jedoch noch boykottiert – das ist inzwischen zum Glück anders.
Da ich sehr viel im E-Learning-Bereich unterwegs bin und dazu Animationen in Kombination mit Video einsetze, gefällt mir die neue Unterstützung von Video in der Entwicklungsumgebung von Flash CS5 sehr gut. Ich kann somit das Video bereits auf der Bühne betrachten und sehr präzise Cue-Points setzen.
Sascha: André hat die spektakulärste CS5-Neuerung – den Export von Flash-Filmen und -Anwendungen als native iPhone-App – ja schon angesprochen. Sie war zum CS5-Release-Zeitpunkt an Apples App-Store-Politik gescheitert, ihr Fortbestand damals völlig offen. Umso schöner, dass Apple später wieder zur Vernunft gekommen ist. Eine erfreuliche Nebenentwicklung ist, dass Adobe in der Zwischenzeit eine Exportoption für die Android-Plattform geschaffen hat. Dies eröffnet Flash-Entwicklern und -Designern den Zugang zu den wichtigsten Mobilplattformen und bietet Nutzern dieser Geräte umgekehrt eine Fülle neuer, spannender Apps.
Aus der Perspektive eines Programmierers hat sich zwischen Flash CS4 und CS5 nicht allzu viel verändert. Nett sind die sogenannten Codefragmente, die auch Nicht-Entwicklern die Möglichkeit geben, Interaktivität hinzuzufügen. Und Entwickler können ihre eigenen Skripte als Codefragmente speichern und wiederverwenden. Das Kopieren von Animationen als ActionScript-Code ist ebenfalls eine schöne Neuerung. Aber vor allem freue ich mich, dass die neue Version erheblich stabiler und “fertiger” wirkt als die vorige, die doch ab und zu herumzickte.
André, du gibst öfter Schulungen und hältst Vorträge zu Flash CS5. Welche Themen werden von den Teilnehmern am meisten nachgefragt? Und inwiefern haben diese Themen Eingang in euer Buch gefunden?
André: Ich halte überwiegend Grundlagenschulungen zu Flash und Flash Video. Die Teilnehmer interessieren sich hier vor allem für die vielen Animationstechniken, die Flash bietet, für die Einbindung von Audio und Video und für die Neuerungen von Flash CS5. Zusätzlich gebe ich in meinen Trainings einen Einblick in ActionScript über die Verwendung der neuen Codefragmente. All dies ist zusammen mit meinen Erfahrungen als Trainer in das Buch mit eingeflossen. Sascha baut dann im ActionScript-Teil des Buches mit tollen Beispielen darauf auf und erklärt sehr gut verständlich die objektorientierte Programmierung mit ActionScript 3.
Aufgrund eures beruflichen Werdegangs als Designer bzw. Programmierer habt ihr vermutlich einen sehr unterschiedlichen Blick auf Flash-basierte Anwendungen. Wie hat sich eure unterschiedliche Herkunft auf eure Zusammenarbeit ausgewirkt?
Sascha: Ich denke, dass wir uns hier ideal ergänzt haben und unsere jeweiligen Stärken ausspielen konnten. Ich hatte ja zuvor schon ein Flash-Buch in mehreren Auflagen bei O’Reilly veröffentlicht, und André hat Video-Trainings zu Flash und anderen Adobe-Produkten gemacht. Beides kam bei den Lesern beziehungsweise Zuschauern sehr gut an, aber ich finde, dass das Buch durch die Kombination unserer Schwerpunkte noch viel besser geworden ist.
André: Bisher ist mir noch kein guter Designer begegnet, der auch richtig gut im Programmieren ist – und umgekehrt. In Flash treffen zwei Welten aufeinander, da man sich sowohl als Designer als auch als Programmierer austoben kann. Somit kann ich mir keine bessere Lösung für ein Flash-Buch vorstellen, als dass jeweils ein Experte aus der Design- bzw. Programmierwelt sein Wissen und Können mit einfließen lässt.
Die Adobe-Reihe ist ganz neu konzipiert worden. Warum passt aus eurer Sicht diese inhaltliche und gestalterische Konzeption gut zum Thema Adobe Flash?
Sascha: Flash ist ein hochgradig visuell orientiertes Programm. Wie könnte man Lesern das besser nahebringen als mit einem vierfarbig gedruckten, hochwertigen Buch? Sehr gelungen finde ich auch das Layout; die breiten Seiten haben eine Marginalspalte, in der zusätzliche Bilder und Infoboxen untergebracht werden können, ohne dass der eigentliche Satzspiegel allzusehr eingeschränkt würde. Hier finden die Leser jede Menge weitergehende Informationen, Tipps und zusätzliche Anregungen, die bei einem Schwarz-Weiß-Buch mit klassischem Layout im Text untergehen würden.
Agenturen suchen händeringend nach Flashern. Welche Qualifikationen und Talente müssen sie mitbringen?
Sascha: Ich denke, die Fähigkeiten von Flash sind im Laufe der Jahre und Versionen so stark angewachsen, dass es “den” Flasher heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Das Programm und seine “Verwandten” – Flash Builder, Catalyst oder die von einem Drittanbieter stammende Entwicklungsumgebung FDT – bieten vielmehr Raum für verschiedene Tätigkeiten: Screen Design, Motion Design und Softwareentwicklung. So ist ActionScript beispielsweise eine moderne, leistungsfähige, objektorientierte Programmiersprache, für die man fundierte Progammierkenntnisse benötigt. Natürlich kann man die auch in Java, PHP oder C# erworben haben, aber man muss dennoch ständig am Ball bleiben, um mit der ActionScript-Klassenbibliothek zurechtzukommen.
André: Ich kann Sascha nur zustimmen. Den klassischen Flasher gab es vielleicht noch in Zeiten von ActionScript 2, das auch für Designer noch einigermaßen zugänglich war. Spätestens seit der Einführung von ActionScript 3 trauen sich die wenigsten Gestalter noch an die Programmierung ran. Es gibt aufwendige Flash-Anwendungen (Rich Internet Applications) die in der Regel nicht von einer Person allein erstellt werden können. Stattdessen geht ein Team von Interface-, Interaction-, Screen-, und Motion-Designern sowie Programmierern große Flash-Projekte gemeinsam an.
Gibt es mit Flash produzierte Anwendungen, Filme oder Spiele im Netz, die euch besonders begeistern?
Sascha: Eine der beeindruckendsten Flash-Anwendungen ist für mich das Audiotool. Es handelt sich um eine absolut professionelle Simulation eines Studios für elektronische Musik. Der Chefentwickler, André Michelle, lotet schon seit vielen Jahren die Grenzen und Möglichkeiten für Sound und seine Steuerung in Flash aus.
André: Ein Spiel, das mich sehr begeistert hat, ist First Person Tetris. Ich finde die Idee einfach genial, Tetris in ein First Person Game zu verwandeln. Den Night-Modus sollte man unbedingt mal ausprobiert haben. Für solch experimentelle Spiele eignet sich Flash natürlich hervorragend.
Das Interview führten Inken Kiupel und Nathalie Pelz. Die Zweitveröffentlichung hier erfolgt mit freundlicher Genehmigung des O’Reilly-Verlags
Weitere Infos:
- Originalbeitrag im O’Reilly-Blog
- Detailseite zum Buch bei O’Reilly
- Detailseite zum Buch bei Amazon.de
Geschrieben in Programming, Bücher, Deutsch | 1 Kommentar »
23.1.2011 von Sascha Kersken.

UPDATE
Ihr habt immer noch eine Chance beim Gewinnspiel. Da bis zum 30.01. noch kein neues Feedback in Blogs oder bei Amazon erschienen ist, wird das Ganze verlängert. Und zwar bis zum 15.02. oder bis vier Reaktionen zusammengekommen sind (es gilt, was zuerst eintritt). Die Spielregeln bleiben gleich: Besorgt euch auf der Detailseite zum Produkt bei Video2Brain die Probelektionen, verschafft euch einen Eindruck davon, verfasst einen Blogeintrag oder eine Amazon-Rezension und hinterlasst hier unten einen Kommentar mit einem Link auf euren Beitrag (einen manuellen Kommentar, bitte; die Trackback-/Pingback-Funktion ist zurzeit defekt). Dann weiterhin viel Spaß und Glück :).
URSPRÜNGLICHER EINTRAG
Ende Oktober/Anfang November habe ich mit Bastian zwei verlängerte Wochenenden in Graz verbracht. Dort haben wir bei Video2Brain ein Video-Training zur professionellen PHP-Entwicklung aufgezeichnet. Unser Ansatz bestand darin, dass nicht jeder einzeln einen Teil des Trainings erstellt, sondern dass wir alle Lektionen in einer interaktiven Gesprächssituation präsentieren. Dies entspricht dem bekannten Ansatz des Pair Programming: Zwei Entwickler sitzen zusammen am Rechner, teilen sich die Tastatur und reden über den Code, den sie entwickeln.
Anfangs war die Arbeitsweise gewöhnungsbedürftig, aber wir gewöhnten uns rasch daran und es ging uns immer leichter von der Hand. Wir sind der Meinung, dass das Ergebnis lockerer und unterhaltsamer ist als ein klassisches Einzel-Training.
Zu den präsentierten Themen gehören nicht nur die Neuerungen von PHP 5.3, sondern auch Best Practices der objektorientierten PHP-Entwicklung, Unit-Tests mit PHPUnit und der Umgang mit PHPDocumentor zum Erstellen der Programmdokumentation — denn nur gut dokumentierter Code ist wirklich guter Code.
Bastian hat zwei Exemplare an die schnellsten Rezensenten verlost; die Gewinner sind bereits ermittelt. Ich lege noch mal zwei Exemplare drauf, aber um das Ganze spannender zu machen, gewinnt diesmal nicht der/die Schnellste, sondern ich verlose die beiden Exemplare unter allen Teilnehmern, die bis Sonntag, den 30.01., eine Amazon-Kundenrezension oder einen Blogeintrag dazu verfassen. Auf der unten verlinkten Video2Brain-Detailseite findet ihr einige kostenlose Probelektionen, damit ihr euch ein Bild von dem Training machen könnt.
Leider ist die Trackback/Pingback-Funktion dieses Blogs zurzeit defekt, deshalb bitte ich im Fall eines Blogeintrags darum, hier manuell einen Kommentar mit einem entsprechenden Link zu verfassen. Ich vertraue natürlich darauf, dass sich keiner mit fremden Federn schmückt ;).
Dann sag ich mal viel Spaß beim Anschauen der Probelektionen und viel Glück beim Gewinnspiel!
Weiterführende Links:
Geschrieben in PHP, Video-Training, Programming, Deutsch, Open Source | 4 Kommentare »
7.5.2010 von Sascha Kersken.
Wikis have turned out to be one of the best means of documentation for open source projects. We at papaya CMS have been knowing this for quite a while — and now we’ve finally put the theory into practice. So here’s the English papaya CMS wiki, and we’ve also got a German one. The latter has got more content for now, because a colleague has written some great scripts to import docbook documentation into wikis, but we’re still working on more content for the English wiki. For example, I’ve started to write a tutorial on developing papaya modules using test driven development.
Geschrieben in Programming, papaya CMS, English, Open Source | 1 Kommentar »
9.4.2010 von Sascha Kersken.
In meinem Buch “IT-Handbuch für Fachinformatiker” wird in Kapitel 2, “Mathematische und technische Grundlagen”, ein einfaches Modell eines Mikroprozessors vorgestellt (genauer gesagt dessen logischer Aufbau und die Befehle seiner Maschinensprache/Assembler, nebst einigen kleinen Beispielprogrammen).
Zu diesem Prozessor wurde im Buch eine Flash-Simulation angekündigt. Leider hatte ich nie die Zeit, diese in einen auslieferungsfähigen Zustand zu bringen. Nun, im vergangenen Osterurlaub habe ich mir dann doch mal die Zeit genommen.
Hier können Sie den Prozessor ausprobieren, und im Openbook gibt es die Beschreibung/Anleitung dazu.
Ich werde demnächst noch eine englischsprachige Anleitung bereitstellen und den Prozessor selbst um Speicher- und Ladefunktionen erweitern, so dass Interessierte einander Code zur Verfügung stellen können. Außerdem werden die Quelldateien (Flash CS4/CS5, ActionScript 3.0, vollständig objektorientiert) zum Download bereitgestellt, denn das Ganze ist selbstverständlich Open Source unter der GNU GPL.
Bis dahin erst mal viel Spaß mit der “Public Beta” ![]()
Geschrieben in Programming, Bücher, Open Content, Deutsch, Open Source | 1 Kommentar »
1.11.2009 von Sascha Kersken.
On Monday, October 26, 2009, it was finally done: The Cologne-based papaya Software company (where I’ve been working as a senior developer since 2007) has published the final release of version 5.0 of the open source content management system papaya CMS. This version has already been in use in customers’ projects for quite a while. You can download the PHP-based, enterprise-ready CMS at http://www.papaya-cms.com/download.71.html. On the same page, you can find the 1,300-page manual that tells you all about installation, configuration, and practical use of papaya CMS.

The most important features of the new version include the following:
- Multilevel caching system to increase performance, now including caching of XSLT templates using xslcache
- Clustering and cloud computing abilities (papaya is an Amazon Web Services Solution Provider)
- Mutlilingual websites
- Numerous new and improved modules (most of them are free and included with the basic package, only a few are commercial), e.g. community (a large part of which is my baby ;)), media database, forum/BBS, calendar, multi domain support (VHosts within the CMS), and many more
Apart from the new features, all the strengths of previous papaya CMS versions have been preserved. For example, it consequently uses open standards — especially neither a custom nor a PHP-based templating system, but the W3C standard XSLT: All content is generated as media-neutral XML and then rendered into valid (X)HTML, PDF, or any other output format using XSLT templates. But papaya is not limited to its CMS abilities; it also works as a powerful framework for web applications of all kinds. For instance, it contains a well-designed interface for several databases (MySQL, PostgreSQL, and SQLite) including debugging and logging functions for developers, as well as numerous standard classes that cover any important tool you might need to build websites.
Here is an excerpt of the media coverage for the release (most of it in German):
- papaya CMS at heise.de / c’t
- papaya CMS at t3n.de
- papaya CMS at contentmanager.de
- papaya CMS at internet-professionell.de
- papaya CMS at PHP Magazin
- papaya CMS at it-chuiko.com
- papaya CMS at it-administrator.de
- papaya CMS at entwickler.de
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30.10.2009 von Sascha Kersken.
Nach langer Arbeit war es am Montag, dem 26.10.2009 endlich so weit: Die Kölner Firma papaya Software GmbH — bei der ich seit 2007 als Senior Developer arbeite — hat die (in Kundenprojekten bereits seit längerem im Einsatz befindliche) neue Version 5.0 des Open Source Content-Management-Systems papaya CMS veröffentlicht. Das PHP-basierte, für den Enterprise-Einsatz geeignete CMS kann unter http://www.papaya-cms.com/download.71.html kostenlos heruntergeladen werden. Auf derselben Seite ist die 1.300 Seiten starke Dokumentation verlinkt, in der Sie alles über Installation, Konfiguration und praktischen Einsatz von papaya CMS erfahren.

Zu den wichtigsten Features der neuen Version gehören unter anderem:
- Mehrstufiges Caching-System zur Performance-Steigerung, inclusive Caching der XSLT-Templates mittels xslcache
- Cluster- und Cloud-Computing-Fähigkeit (papaya ist u.a. Amazon Web Services Solution Provider)
- Mehrsprachige Websites
- Zahlreiche neue und verbesserte Module (die meisten frei und im Grundpaket enthalten, einige nur kommerziell), z.B. Community (zu einem großen Teil mein Baby ;)), Mediadatenbank, Forum/BBS, Kalender, Multi-Domain-Fähigkeit (VHosts im CMS) u.v.m.
Neben den Neuerungen bleibt natürlich alles bestehen, was auch frühere Versionen von papaya CMS stark gemacht hat. So wird konsequent auf offene Standards gesetzt — insbesondere kommt für Templates weder eine Eigenentwicklung noch ein PHP-Platzhaltersystem zum Einsatz, sondern der W3C-Standard XSLT: Alle Inhalte werden zunächst in medienneutralem XML generiert; anschließend kümmern sich die XSLT-Templates um die Umwandlung in valides (X)HTML, PDF und beliebige andere Ausgabeformate. Neben seinen CMS-Fähigkeiten dient papaya auch als leistungsfähiges Framework für Webanwendungen aller Art; an Bord sind unter anderem eine durchdachte Schnittstelle für mehrere Datenbanken (MySQL, PostgreSQL und SQLite) inklusive Debugging- und Logging-Funktionen für Entwickler sowie zahlreiche Standardklassen, die alle wichtigen Baustellen von Websites abdecken.
Hier ein Auszug aus dem Presseechozur Veröffentlichung:
- papaya CMS bei heise.de / c’t
- papaya CMS bei t3n.de
- papaya CMS bei contentmanager.de
- papaya CMS bei internet-professionell.de
- papaya CMS bei PHP Magazin
- papaya CMS bei it-chuiko.com
- papaya CMS bei it-administrator.de
- papaya CMS bei entwickler.de
Geschrieben in Programming, papaya CMS, Deutsch, Open Source | 1 Kommentar »
24.2.2009 von Sascha Kersken.
Nein, heute geht es zur Abwechslung mal nicht um meine eigenen Bücher.
Der Softwareentwickler Blog ruft dazu auf, bis zum 04.03. diejenigen drei IT-Bücher vorzustellen, die man mit auf eine einsame Insel einem bei der täglichen Arbeit am nützlichsten sind oder aus denen man am meisten gelernt hat.
Okay, here we go:
1. “Head First Design Patterns” von Eric Freeman, Elisabeth Robson, Kathy Sierra, Bert Bates (O’Reilly) — stellvertretend für die unterhaltsame und lehrreiche “Head First”-Reihe; ideale Tipps für gut durchdachte und performante OO-Programmierung durch gute Beschreibungen und Beispiele für die wichtigsten Design Patterns
2. “Mastering Regular Expressions” von Jeffrey E.F. Friedl (O’Reilly) — da man (als Coder) im Leben kaum etwas Nützlicheres lernen kann als den Umgang mit regulären Ausdrücken, ist dieses Buch der ideale Weg: vollständig, verständlich und obendrein noch unterhaltsam erschließt das Buch diese Welt auf ideale Weise.
3. “Java ist auch eine Insel” von Christian Ullenbohm (Galileo Computing) — IMHO das beste deutschsprachige Java-Buch und eines der besten Programmierbücher überhaupt. Zudem ist es seit -zig Auflagen stets aktuell als Open Book verfügbar, kann also kostenlos im Netz gelesen und heruntergeladen werden (und verkauft sich gerade deshalb auch als gedruckte Ausgabe prächtig, ähnlich wie mein IT-Handbuch für Fachinformatiker).
Update
Seit einiger Zeit ist auch die Auswertung der Blogparade online.
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